Über die Kreisküche
Die Kreisküche ist ein kleines, privates Kochprojekt gegen Lebensmittelverschwendung. Sie sammelt Wochenpläne, in denen jedes Gericht etwas an das nächste weitergibt, und Ideen für das, was trotzdem übrig bleibt.
Wie es angefangen hat
Am Anfang stand eine einfache Beobachtung: Am Ende vieler Wochen lag im Kühlschrank genau das, was am Wochenende mit guten Absichten gekauft worden war. Eine halbe Kohlhälfte, ein welker Bund Petersilie, ein Rest Linsen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil jedes Rezept für sich geplant war und keines an das nächste gedacht hat.
Die Kreisküche dreht das um. Geplant wird nicht ein Gericht, sondern eine Woche, mit einem einzigen Einkaufszettel. Jeder Abend übernimmt etwas vom vorherigen. Daraus sind die Wochenkreise entstanden, später kamen die Seiten über einzelne Gemüse und die Grundmuster für Restegerichte dazu.
Wie die Pläne entstehen
Jeder Plan wird in einer ganz normalen Küche nachgekocht: zwei Herdplatten, die oft gleichzeitig laufen, ein Backofen, ein paar Töpfe. Die Zutaten stammen aus dem Supermarkt um die Ecke, nicht aus Feinkostläden. Mengen und Garzeiten notieren wir beim Kochen und passen sie an, wenn etwas nicht aufgeht. Deshalb sind alle Angaben Richtwerte und keine Laborwerte.
Die Pläne sind vegetarisch. Das hat praktische Gründe: Gemüse, Hülsenfrüchte, Eier und Käse lassen sich über mehrere Tage gut weiterreichen, und die Regeln zur Haltbarkeit bleiben überschaubar. Wer Fleisch oder Fisch ergänzen möchte, kann das tun, sollte dann aber auf die kürzere Haltbarkeit achten.
Warum es um Reste geht
Ein großer Teil der Lebensmittel, die in Deutschland weggeworfen werden, landet nicht im Handel oder in Restaurants im Müll, sondern in privaten Haushalten. Das meiste davon wäre noch essbar gewesen. Die Verbraucherstellen und die Initiative »Zu gut für die Tonne« haben dazu viele Zahlen und Tipps zusammengetragen. Hier geht es um den praktischen Teil: was man am Montag kocht, damit am Freitag nichts übrig ist.
Was diese Seite nicht macht
Die Kreisküche verkauft nichts, zeigt keine Werbung und empfiehlt keine Marken. Es gibt keine Anmeldung, keine Kommentare und kein Formular. Die Seite setzt keine Cookies und misst keine Besucherzahlen, mehr dazu steht in der Datenschutzerklärung.
Die Seiten sind Kochanleitungen, keine Ernährungsberatung. Für Fragen zu einer besonderen Ernährung sind Fachleute die richtigen Ansprechpartner.
Womit anfangen
Wer neu hier ist, beginnt am besten mit dem ersten Kreis, Ein Einkauf, fünf Abende. Er zeigt das Prinzip am deutlichsten. Wer nur ein konkretes Problem lösen möchte, schaut in das Reste-Register auf der Startseite.
Zum Nachlesen: Zu gut für die Tonne: Warum handeln? · Umweltbundesamt: Abfall und Ressourcen